Chronik

Kinderchor „Rotzlöffel“

Im Oktober 1999 wurde vom Chorleiter Gregor Dümmel angeregt, dass im Hinblick auf das vorweihnachtliche Konzert im Dezember 2000 wieder ein Kinderchor gegründet werden soll. Zirka 25 Kinder trafen sich am 6.10.1999 zur ersten Singstunde im Jugendhaus auf dem Berg. Als Jugendbetreuerin stellte sich Sabine Feuchter zur Verfügung, die dieses Amt an Heike Kaup übergab. Den Namen „Rotzlöffel“ suchten sich die Kinder selbständig aus. Für das Konzert wurden gelbe und blaue T-Shirts mit dem Logo der Rotzlöffel entworfen, somit ergab es ein einheitliches Gesamtbild auf der Bühne. Mit viel Geduld, Spaß und Engagement bereiteten sich die Kinder auf das vorweihnachtliche Konzert vor. Der Abend wurde mit Spannung erwartet und für die Kinder war es ein voller Erfolg. Sie begeisterten das Publikum.
Natürlich wurden weiterhin die Singstunden besucht. Man studierte neue Lieder ein und nahm an Gauchortreffen der Kinderchöre teil. Am Fleckenfest beteiligt man sich mit einem Spielstand für die kleinen Besucher und am Weinfest verkauft man Kuchen.
Eine Singfreizeit wurde veranstaltet, die Waldweihnacht kann man mit ein paar Liedern bereichern und zum Jahresabschluss gibt es immer eine Überraschung, denn Spiel und Spaß sollen nicht zu kurz kommen.
Im Jahr 2005 konnten neun Kinder für 5 Jahre aktives Mitglied im Kinderchor geehrt werden. Diese mittlerweile Jugendlichen singen heute teilweise im Projektchor.
Der Kinderchor übt jeden Mittwoch von 17.45 bis 18.45 Uhr im Jugendhaus auf dem Berg. Sollte der Chorleiter mal keine Zeit haben steht die Vizechorleiterin Heike Kaup zur Verfügung und übernimmt die Leitung.
Über regen Zuwachs würden sich alle freuen, da Singen in der Gemeinschaft einfach Spaß macht!

Jubiläumsbild 175 Jahre (2007)

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Projektchor – die Zukunft

Einige „Ältere“ aus dem Kinderchor fühlten sich unterfordert und äußerten den Wunsch modernere Chorliteratur zu singen. Ende 2002 schlossen sich 13 Jugendliche zusammen um als Jugendchor gemeinsam zu singen. Im Sommer 2003 veranstaltete der Kinderchor „Rotzlöffel“ zusammen mit dem Jugendchor einen Liedernachmittag. Der erste Auftritt vor Publikum für die Jugendlichen war erfolgreich. Beim Fleckenfest wurde der ökumenische Gottesdienst mitgestaltet und im Dezember galt als Highlight das vorweihnachtliche Konzert.
Leider konnten die Jugendlichen keinen Zuwachs verzeichnen und man musste handeln.
Ende 2004 wagte man den Schritt, den bisherigen Jugendchor in einen Projektchor umzuwandeln und neue Sängerinnen und Sänger auf diesem Weg zu suchen. Die erste Singstunde fand im Januar 2005 statt. Spontan trafen sich 35 Sänger-/innen um das Projekt Frühjahrskonzert zu starten. In dieser kurzen Zeit wurde intensiv geübt und ein gelungenes Konzert bildete den vorläufigen Abschluss. Danach wurde diskutiert, ob der Chor weiter bestehen bleiben soll. Trotz einiger Abgänge besteht der Projektchor weiter und konnte ein Treffen der jungen Chöre im Neuffener Tal organisieren um sich zu präsentieren.
Der Projektchor wird nun N!joy genannt und ist ein fester Bestandteil des Liederkranzes, der die Hoffnung auf Zuwachs nicht aufgibt.
Der Chor N!joy probt jeden Mittwoch 19.00 bis 20.15 Uhr im Jugendhaus auf dem Berg in Frickenhausen.

Bild vom Jubiläum 175 Jahre

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Der Liederkranz Frickenhausen – ältester Verein in Frickenhausen

Das genaue Alter des Liederkranzes lässt sich gar nicht so genau bestimmen. Lange galt als Gründungsjahr 1864, und dementsprechend wurden Jubiläen gefeiert.
Der Vorstand des Gesangvereins in Grabenstetten war auf der Suche nach dem Geburtsjahr seines Vereins und fand in den Protokollen des Gemeinderats von Grabenstetten vom 16.2.1833 folgenden Wortlaut: „Dem Gesuch des Schulprovisors Beck dahier, ihme seine Belohnung von 24 Kreuzer auf diejenige Belohnung bis auf 50 Kreuzer bei dem Gesangsverein in Frickenhausen zu erhöhen, welche er bei der Schulkonferenz bezieht, indem er bei drei Stunden Entfernung diesen weiten Weg unmöglich machen könne, wurde diesem Gesuch dahin willfahrt, dass man ihme die Belohnung bis auf 50 aus den angegebenen Gründen von jedem Gang bewilligen wolle.“

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Mit der Entdeckung dieses Protokolls war klar, dass der Verein bereits 1832 bestand, da der Schulprovisor Beck für 24 Kreuzer nach Frickenhausen gelaufen kam. Bisher fand man allerdings keinen älteren Hinweis.
In der Regierungszeit König Wilhelm I. (1816-1864) blühte das kulturelle Leben Württembergs mächtig auf. Der Tübinger Universitätsmusikdirektor Friedrich Silcher hatte regen Anteil an der Gründung von Gesangsvereinen landauf und landab durch die Herausgabe seiner Volksliederhefte und die Gründung seiner „Liedertafel“ (1829).
Aus den Gründerjahren und der unmittelbar danach folgenden Zeit sind keine schriftlichen Unterlagen mehr vorhanden. Erst 1874 gibt es vergilbte Protokolle aus denen in 20 Punkten (z.B. Mitgliedschaft, Übungszeit, Beitrag) die Statuten des Vereins festgehalten sind. Unterschriften des damaligen Vorstand, Schulmeister Lieb und 18 weiteren Namen stellen vermutlich die älteste Mitgliederliste des Vereins dar.
Ab dem Jahr 1905 können die Protokollbücher lückenlos bis heute zurückverfolgt werden. Früher wurden diese teilweise in gestochen scharfer Schönschrift verfasst, dann wurde es auf der Schreibmaschine verfasst und heute übernimmt dies Arbeit der Computer.

In der Zeit von 1905 bis 1910 war das Vereinsleben sehr rege. Man sang bei Fahnenweihen der umliegenden Gemeinden. Ab 1911 waren die Singstunden in der Schule, in der auch das Klavier stand.
Einen Monat vor Kriegsanfang 1914 feierte der Liederkranz das 50jährige Jubiläum. Das Fest war verregnet und der Besuch durch auswärtige Vereine schwach. Während des ersten Weltkrieges 1914-1918 mußte jede Vereinstätigkeit eingestellt werden, weil die Mehrzahl der Sänger im Felde stand. Am 1. Februar 1919 nahm der Verein seine Tätigkeit wieder auf und im Jahr 1925 schloß sich die Sängerriege des Turnvereins dem Liederkranz an. 1927 wurde die Pflege des Volksgesangs durch die besonders vom Dirigenten angestrebte Gründung eines gemischten Chores außerordentlich bereichert. Das Klavier genügte den Ansprüchen nicht mehr, ein Flügel wurde angeschafft. Die Chöre nahmen an zahlreichen Sängerfesten teil und bekamen höchste Punktzahlen und 1a-Preise. Die Feier des 75jährigen Bestehens am 2. Juli 1939 kam nicht mehr zustande, der zweite Weltkrieg beendete die Vereinstätigkeit. Diese ruhte bis November 1946. Der Neuaufbau des Vereins wurde begonnen, der Liederkranz wurde zum Württembergischen Sängerbund neu zugelassen. 1952 war der damalige erste Vorsitzende Alfred Erb der Initiator des Zusammenschlusses der Vereine um den Hohenneuffen innerhalb des Karl-Pfaff-Gaus und des ersten Treffens im Jahr 1953. Seit dem Treffen sich die Vereine der Hohenneuffen-Vereinigung jedes Jahr zu einem gemeinsamen Sängertreffen. Der Liederkranz leitete seit 1953 der tüchtige Chorleiter Lehrer Richard Buck, dessen Tätigkeit im Jubiläumsfest „90 Jahre Chorgesang“ 1954 gipfelte. Den höchsten Mitgliederstand bis heute hatte der Liederkranz im Jahre 1955. Es waren 235 Mitglieder. Der Höhepunkt im Jahr 1956 war das Bundessängerfest in Stuttgart. 1958 wurde die Eintragung des Liederkranzes als gemeinnütziger Verein ins Vereinsregister nachgeholt und 1961 wurde zum 125-jährigen Jubiläum ein 3tägiges Jubiläumsfest veranstaltet.
Herr Müller aus Zizishausen schaltete in der Nürtinger Zeitung eine Anzeige: „Chorleiter sucht Verein Nähe Nürtingen“. Sofort setzte sich die Vorstandschaft mit ihm in Verbindung, da Herr Barth nur aushilfsweise den Chor leitete. Man wurde sich schnell einig und Herr Müller wurde neuer Chorleiter und übernahm auch den Liederkranz Linsenhofen. Am 2.12.1967 wurde in der Turnhalle in Zizishausen erstmals eine Schallplatte aufgenommen, die bei der Rathauseinweihung im März 1968 herausgegeben wurde.

Ewald Müller löste 1968 als 1. Vorsitzenden Herrn Wagner ab und Otto Haug den 2. Vorsitzenden Fritz Diez. Otto Haug wiederum wurde 1969 Kassier und somit rückte Willi Kromer an dessen Stelle. Als großes Highlight wird das Konzert im April 1969 mit der Chorgemeinschaft und dem Jugendchor in der Liederhalle in Stuttgart in den Vereinsbüchern erwähnt. Die damaligen Sängerinnen und Sänger haben noch heute glänzende Augen und erzählen gerne von diesem Erlebnis. Der Jugendchor hatte zu diesem Zeitpunkt 40 Mitglieder. Er nahm zusammen mit Linsenhofen und Zizishausen beim Gauliederfest in Wernau teil und konnte einen hervorragenden Preis erringen.
1971 wurde Lore Weber Kassier für Otto Haug. Im Januar 1972 trafen sich der Liederkranz Frickenhausen und Linsenhofen, da der gemeinsame Chorleiter Müller für einen Monat um Beurlaubung bat, damit man sich Gedanken bezüglich der Zusammenarbeit machen konnte. Bei der gemeinsamen Abstimmung waren fast alle Ausschussmitglieder gegen Müller. Beide Chöre wollten einen neuen gemeinsamen Chorleiter suchen.
Aus gesundheitlichen Gründen gab Chorleiter Müller im Sommer 1972 die Singstunden des Kinderchores auf.

Im März 1973 konnte Chorleiter Müller von Eugen Haußmann abgelöst werden. Bei der Einweihung der Turn- und Festhalle im Jahr 1973 hatte der Liederkranz zusammen mit Linsenhofen die Feierlichkeiten umrahmt, ebenso bei der Einweihung der Gemeindehalle in Linsenhofen. Für die Frühjahrsfeier 1975 wurde die Chorliteratur gemeinsam ausgesucht, es war ein schönes, erfolgreiches Konzert. Der Posten des Kassier wurde 1976 durch Walter Ratzer neu besetzt. Chorleiter Haußmann veranstaltete mit dem Reudener Albvereins-Jugendchor eine gemeinsame Singstunde, damit eventuell wieder ein Jugendchor sich entwickelt. 36 Kinder feierten im Juni 1976 die Gründung des Jugendchors und hatten ihren ersten öffentlichen Auftritt bei dem von der Gemeinde organisierten Weinfest in der Turn- und Festhalle. 1977 folgte ein Frühjahrskonzert. Hierfür wurden extra Kulissen gebaut. „In froher Runde“ konnte der Ansager Herr Dümmel aus Hülben die Geschwister Kuhn begrüßen, den Musikverein Frickenhausen, die Tanzgruppe des schwäbischen Albvereins aus Neckartailfingen, sowie den Jugend-, Männer-, und gemischten Chor aus Frickenhausen. Das Konzert war ein toller Erfolg für den Verein. Zum Abschluss spielten die „Blaumeisen“ zum Tanz.

Ab 1978 übernahm Werner Gneiting das Amt des Schriftführers nach 10Jahren von Karl Gneiting und Karl Sautter wurde 2. Vorstand 1979 anstelle von Wilhelm Kromer. In den Singstunden herrschte Unruhe und Unzufriedenheit, die am besten durch einen Chorleiterwechsel beseitigt wurden. 1980 wurde Manfred Strauß aus Holzmaden als neuer Chorleiter in sein Amt eingesetzt. Er war bereits Chorleiter beim Liederkranz Reudern und aktiv bei den Fischerchören. Somit hatte er leider keine Zeit mehr die Chorproben des Jugendchors zu leiten. Im Herbst feierte der Chor das erste Konzert mit dem neuen Dirigenten. Es war ein gelungener Abend. Bei der Hauptversammlung 1981 löste Helmut Kögler nach 13Jahren Ewald Müller als 1. Vorsitzenden ab und Otto Haug wurde für Karl Sautter 2. Vorstand. Da die Vorbereitungen für das 150-jährige Jubiläum einige Zeit in Anspruch nehmen würden wurde beschlossen diese Jubiläum 1983 zu feiern. Der Mitgliedsbeitrag wurde 1982 für Männer und Frauen angeglichen und betrug 15.- DM.

Im März 1983 fand das Jubiläumskonzert statt. Nachdem es in der Woche vor dem Jubiläumsfest nur regnete, musste man befürchten, dass das Fest ins Wasser fällt. Der Zeltaufbau freitags fand noch bei Regen statt, ebenfalls abends der Tanz mit den „Blaumeisen“. Samstag schien dann die Sonne und die Original Oberkrainer sorgten für ein volles Zelt. Sonntags fand ein Festumzug statt mit einem Heimatabend und montags war Kinderfest. Die Jubiläumsveranstaltung war rundum gelungen.
Bürgermeister Schütz hatte 1984 die Idee ein Fleckenfest ins Leben zu rufen. Auch der Liederkranz war mit von der Partie. Das Fest erstmals in der Mittleren Straße statt und der Schusterbrunnen wurde eingeweiht. Das die Aktivitäten im Liederkranz vielfältig sind lässt sich in den Protokollbüchern feststellen. Neben dem Singen wird auch die Kameradschaft beim Vereinsfasching oder Ausflügen gepflegt. Auch ist immer wieder von Broschüren für neue Sängerwerbung zu lesen.

Bei der Hauptversammlung 1986 wird der bisherige Sängervorstand Karl Gneiting zum 2. Vorstand gewählt. Dicke Luft herrschte im Verein bezüglich einer Doppelbelegung der Halle für das Frühjahrskonzert und einem Volleyballspiel. Von einer Konzertabsage war die Rede. Der TSV Frickenhausen verlegte sein Spiel und somit stand dem Konzert nichts mehr im Wege. Beim nächsten Konzert konnte Manfred Strauß sein 25jähriges Jubiläum als Chorleiter feiern. 1987 fand ein Vorstandswechsel statt. Karoline Hahn löste nach 7 Jahren Helmut Kögler in seinem Amt als ersten Vorsitzenden ab.
Das vorweihnachtliche Konzert von der Gemeinde wurde ins Leben gerufen und vom Liederkranz Frickenhausen 1988 gestaltet. Jährlich wechselnde die Mitwirkende sich ab. Im Jubiläumsjahr 2007 wird es wieder vom Liederkranz bestritten. Als Auftakt eines jeden Sängerjahres wurde erstmals im Januar 1989 er in der evangelischen Kirche gesungen. Beim Frühjahrskonzert im April 1990 wurde Manfred Strauß für 10Jahre Chorleiter in Frickenhausen geehrt. Im nächsten Jahr legte Walter Ratzer nach 15Jahren sein Amt als Kassier nieder. Als sein Nachfolger konnte Karin Fauser gewonnen werden. In einer Ausschusssitzung wurde beschlossen, dass die alte Vereinsfahne mit dem Gründungsjahr 1864 für ein Angebot von 9000.—DM restauriert wurde. Des Weiteren beschloss man einen Steinbackofen zu kaufen, damit man am Fleckenfest ofenfrische „Sängerdätscher“ verkaufen kann.
1992 feierte der Liederkranz sein 160jähriges Bestehen. Dem Publikum wurde ein auserlesenes Musikprogramm geboten. Neben den Chören vom Liederkranz wirkten der kleine Chor aus Reudern, die Sopranistin Edeltraud Kampmann, Herbert Kampmann am Flügel mit und zum Tanz spielt die Combo des Musikvereins Frickenhausen. Die Jahre vergingen mit den „normalen“ Aktivitäten im Gesangsverein wie z.B. dem Singen der Ständchen zu runden Geburtstagen u.v.m. als 1995 Werner Gneiting nach 16Jahren den Job als Schriftführer an Rose Vorberg abgab. Im Juni 1996 eröffnete Manfred Strauß, dass er als Chorleiter zurücktreten will. Bereits im Juli lagen zwei Bewerbungen vor und die Bewerber gestalteten jeweils eine Chorprobe. Mit überlegener Mehrheit aller Sänger-/innen wurde Gregor Dümmel aus Lonsingen im November in sein Amt als Chorleiter eingesetzt. Manfred Strauß wurde durch den Gaupräsidenten Professor Herzinger zum Ehrenchorleiter ernannt. Gregor Dümmel hat im Frühjahr 1997 die B-Prüfung am Hugo-Hermann-Seminar abgelegt und ist somit staatlich geprüfter Chorleiter. Er hatte die Idee für das Weihnachtskonzert 2000 einen Kinderchor zu gründen. Es war ein großartiger Auftritt der Kinderchor „Rotzlöffel“ am Konzert. Der Kinderchor ist die jüngste Formation des Liederkranzes. Sie werden von der Jugendbetreuerin Sabine Feuchter in Kooperation mit Brigitte Thumm betreut, und das bereits seit der Gründung.

Im Karl-Pfaff-Gau gab es eine Änderung. Professor Hans Herzinger wurde im März 2000 zum Ehrenpräsidenten ernannt und mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Neuer Gaupräsident wurde Udo Goldmann.
Nach 29 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit als Schriftführer und 2. Vorstand legte Karl Gneiting sein Amt nieder. Bei der Hauptversammlung im Februar 2001 wurde Reiner Feuchter als 2. Vorstand und Markus Fischer als Sängervorstand gewählt. Diese Vereinsführung hatte nicht lange Bestand, denn bereits bei der nächsten Hauptversammlung wurde neu gewählt. Karoline Hahn trat nach 13 Jahren als 1. Vorsitzende zurück. Ihre Position nahm Reiner Feuchter ein. Als zweiter Vorsitzender wurde Markus Fischer gewählt und als Sängervorstand Tanja Werny.

Die größeren Kinder im Kinderchor schlossen sich Ende 2002/Anfang 2003 mit neuen Jugendlichen zum Jugendchor zusammen. Der Öffentlichkeit präsentierten sie sich gemeinsam mit dem Kinderchor an einem „Liedernachmittag“ mit Kaffee und Kuchen. Leider hatte der Jugendchor nicht seinen erhofften Zuwachs. Im Januar 2005 wurde im Hinblick auf das Frühjahrskonzert ein Projektchor gegründet, der noch in seiner Weiterentwicklung steckt.
Nun stehen wir im Jubiläumsjahr 2007 und blicken auf 175 Jahre Vereinsgeschichte zurück. Es waren Jahre des stolzen Aufschwungs und Jahre des Rückganges oder Stillstandes. Sie waren alle arbeitsreich bei den einzelnen Festen, klangvoll in den Proben, bei Ständchen und Konzerten und erholsam bei den Ausflügen. Getragen wurden sie von der Kameradschaft und der Schöpfung aus dem Lied.
Das Jubiläumsjahr beinhaltet viele einzelne Auftritte und Aktivitäten und gipfelt im Jubiläumskonzert am 08.12.2007.

Jubiläumsbilder 175 Jahre (2007)

Gemischter chor

Vorstände seit 1874

1874 G. Lieb unterschrieb als Vorstand des Vereins die Statuten (ohne Datum). Diese Statuten wurden von achtzehn weiteren Mitgliedern unterzeichnet und stellen die älteste erhaltene Mitgliederliste dar.
1897 – 1905 Karl
1906 – 1913 Johannes Weber
1910 Simon Büchele wurde zum Ehrenvorstand ernannt
1914 Gottlieb Hahn
1914 – 1918 Vereinstätigkeit eingestellt (Erster Weltkrieg)
1919 – 1924 Gotthilf Huber
1925 – 1943 Wilhelm Widmann (1948 zum Ehrenvorstand ernannt)
1944 – 1946 Vereinstätigkeit eingestellt
1947 – 1951 Fritz Diez (1968 zum Ehrenvorstand ernannt)
1952 – 1964 Alfred Erb (1965 zum Ehrenvorstand ernannt)
1965 – 1967 Richard Wagner
1968 – 1980 Ewald Müller
1981 – 1987 Helmut Kögler
1988 – 2001 Karoline Hahn
2001 - 2002 Ersatz Reiner Feuchter
2002 - Reiner Feuchter

Chorleiter seit 1833

1833 Am 16.2.1833 wurde laut Gemeinderatsprotokoll von Grabenstetten bestätigt, dass Schulprovisor Beck bereits zu dieser Zeit nach Frickenhausen zur Abhaltung der Gesangsproben gelaufen ist. Dieses Protokoll ist das älteste Dokument des Liederkranzes Frickenhausen.
1897 – 1906 Oberlehrer Staiger
1907 – 1910 Lehrer Lenz
1910 – 1913 Weiland (Neuffen)
1913 – 1914 Oberlehrer Schmid (Linsenhofen)
1914 – 1918 Vereinstätigkeit eingestellt (Erster Weltkrieg)
1919 Lehrer Müller (Neuffen)
1920 – 1921 Lehrer Sautter
1922 – 1923 Lehrer Lehmann
1924 – 1925 Lehrer Aichele (Nürtingen)
1926 – 1934 Lehrer Heinrich Bauer (Neuffen)
1935 – 1939 Hauptlehrer Karl Murr
1940 ohne Chorleiter
1941 – 1943 Lehrer Letsch
1944 – 1946 Vereinstätigkeit eingestellt
1947 – 1948 Lehrer Matthäus Maier
1948 – 1950 Heinrich Bauer (1949 zum Ehrendirigenten ernannt)
1950 – 1953 Matthäus Maier
1953 – 1959 Richard Buck
1960 – 1962 Heinrich Bauer (Ehrendirigent)
1962 – 1964 Franz (Neuffen)
1964 – 1965 Richard Buck
1965 – 1966 Barth (Waldenbuch)
1966 – 1972 Gerhard Müller (Zizishausen)
1973 – 1979 Eugen Haussmann (Oberboihingen)
1980 – 1996 Manfred Strauß (Holzmaden) (1997 zum Ehrendirigent ernannt)
1996 -  2008 Gregor Dümmel (St. Johann, Lonsingen)
2008 -  2011 Severin Zöhrer (Stuttgart, Student)
2011 - 2015
Martin Kuttruff (Stuttgart, Student)
2015 - 2017 Lisa Bucher (Stuttgart, Studentin)
2017 - Markus Huber (Owen)